Russland EM Trikots 2016

EM-Trikots von Russland

Russischer Stürmer Alexander Kokorin (R) und russischer Mittelfelspieler Roman Neustaedter im Kampf gegen den Engländern Raheem Sterling beim Vorrundenspiel England gegen Russland im Stade Velodrome am 11.06 2016. / AFP PHOTO / BERTRAND LANGLOIS

Russischer Stürmer Alexander Kokorin (R) und russischer Mittelfelspieler Roman Neustaedter im Kampf gegen den Engländern Raheem Sterling beim Vorrundenspiel England gegen Russland im Stade Velodrome am 11.06 2016. / AFP PHOTO / BERTRAND LANGLOIS

Russland EM Trikot 2016
Infos zum

Russland EM Trikot 2016

Heimtrikot: rot
Auswärtstrikot: weiß
Ausrüster: Adidas

Russland spielt bei der EM-Endrunde in Gruppe B gegen England, Wales und die Slowakei.

Russland spielt bei der EM-Endrunde in Gruppe B gegen England, Wales und die Slowakei.

Bis in die 1990er Jahre traten russische Spieler als Teil der sowjetischen Nationalmannschaft an. Während beim EM-Gewinn 1960 der Großteil der Sowjettruppe aus Russen bestand, waren beim Finaleinzug 1988 nur noch drei russische Spieler im Team. Dementsprechend konnte die russische Nationalmannschaft bisher auch noch nicht an die alten Erfolge anknüpfen.
Die EM-Qualifikation stellte allerdings zumeist kein wirkliches Problem dar. Nur 2000 in Belgien und den Niederlanden fehlte das russische Trikot bei der EM-Endrunde. Diesmal kam die russische Mannschaft in Gruppe G hinter Österreich auf den zweiten Platz. Dabei profitierte sie allerdings davon, dass die Partie in Montenegro beim Stand von 0:0 wegen Ausschreitungen abgebrochen und als russischer Sieg gewertet wurde.

Wie sieht das neue EM 2016 Trikot von Russland aus?

Seit Anfang Januar 2016 wissen wir, wie die neuen EM Trikots von Russland aussehen. Adidas stellt die neuen Trikots wieder her. Dabei wird das weiße Auswärtstrikot ein echter Hingucker, denn über die gesamte Brustseite liegt das russische Fußball-Emblem mit dem doppelköpfigem Adler.

Das Heimtrikot von Russland ist ähnlich wie das alte WM-Trikot von 2014 in einem dunkeln weinrot gehalten.

EM 2016 Trikots von Russland kaufen

Klick auf Bild für größere Anzeige




Russland Heimtrikot







Russland Auswärtstrikot



Die russiche Nationalmannschaft (vorne von links nach rechts) Igor Smolnikov, Pavel Mamaev, Dmitri Kombarov, Aleksandr Samedov, Denis Glushakov and (Hinten von links nach rechts) Fedor Smolov, Dmitri Tarasov, Oleg Ivanov, Aleksei Berezutski, Stanislav Kritsyuk and Sergei Ignashevich vor dem Freundschaftsspiel Russland gegen litauen am 26.März. 2016. / AFP / ALEXANDER NEMENOV

Russlands Fußballnationalmannschaft im neuen Auswärtstrikot von adidas am 14.November 2015. AFP PHOTO / KIRILL KUDRYAVTSEV / AFP / KIRILL KUDRYAVTSEV

Wie hat sich Russland für die Fußball EM 2016 qualifiziert?

In der EM-Gruppe G hat sich Russland als Tabellenzweiter hinter Österreich direkt qualifiziert.

EM 2016 Qualifikation Gruppe G

 TeamSpieleGUVToreDiff.Punkte
1Österreich Österreich1091022:051728
2Russland 1062221:051520
3Schweden Schweden1053215:09618
4Montenegro Montenegro1032412:11111
5Liechtenstein Liechtenstein1012502:24-225
6Moldawien Moldawien1002804:18-142

Russland bei der EM 2016

Endgültiger  Kader: (Stand Juni 2016)

Torhüter: Igor Akinfejew (ZSKA Moskau), Guilherme (Lokomotiwe Moskau), Juri Lodygin (Zenit St. Petersburg)

Abwehr: Alexej Beresuzki (ZSKA Moskau), Wasilij Beresuzki (ZSKA Moskau), Sergej Ignaschewitsch (ZSKA Moskau), Dmitri Kombarow (Spartak Moskau), Roman Neustädter (Schalke 04), Igor Smolnikow (Zenit St Petersburg), Roman Schischkin (Lokomotiwe Moskau), Georgij Tschchennikow (ZSKA Moskau)

Mittelfeld: Alexander Golowin (ZSKA Moskau), Denis Gluschakow (Spartak Moskau), Igor Denisow (Dynamo Moskau), Dimitri Tobinskij (FK Krasnodar), Oleg Iwanow (Terek Grozny), Pawel Mamajew (FK Krasnodar), Alexander Samedow (Lokomotive Moskau), Oleg Schatow (Zenit St Petersburg), Roman Schirokow (ZSKA Moskau)

Angriff: Artem Dschjuba (Zenit St. Petersburg), Alexander Kokorin (Zenit St. Petersburg), Fedor Smolow (FK Krasnodar)

Gruppe B Tabelle:

Nr.Mannschaft SpGUVPunkteTore
1Wales 320166:3
2England 312053:2
3Slowakei311143:3
4Russland 301212:6

Gruppe B Spielplan:

SpielDatumTVMannschaft1-Mannschaft2Ergebnis
311.06. 18 UhrZDFWales Slowakei2:1 (1:0)
411.06. 21 UhrZDFEngland Russland 1:1 (0:0)
1315.06. 15 UhrARDRussland Slowakei1:2 (0:2)
1616.06. 15 UhrZDFEngland Wales 2:1 (0:1)
2720.06. 21 UhrARDRussland Wales 0:3 (0:2)
2820.06. 21 UhrARDSlowakeiEngland 0:0

Der Marktwert des EM Kader von Russland

in Mio. EUR. – Die Top 10 Nationalspieler nach Marktwert.

VereinMarktwert
in Mio. EUR
Igor AkinfeevZSKA Moskau16
Yuri LodyginZenit St. Petersburg14
Artem RebrovSpartak Moskau10
Andrey SemenovTerek Grozny9
Ivan NovoseltsevFK Rostov9
Aleksey BerezutskiZSKA Moskau8
Viktor VasinZSKA Moskau7
Sergey IgnashevichZSKA Moskau6
Roman ShishkinLokomotiv Moskau5
Oleg KuzminRubin Kazan5
Top 10 Spieler89
(Stand Februar 2016)

 

Russland spielt bei der EM-Endrunde in Gruppe B gegen England, Wales und die Slowakei.

EM 2016 Gruppe B Teilnehmer

EM 2016
Gruppe B
FIFA-WeltranglisteUEFA-KoeffizientWie qualifiziert?
England 935,963Erster Gruppe E
Russland 2431,345Zweiter Gruppe G
Wales 1724,531Zweiter Gruppe B
Slowakei2627,171Zweiter Gruppe C

2008 war Russland das Überraschungsteam

Für gewöhnlich läuft Russland in den traditionsreichen roten Nationaltrikots auf. Im vielleicht besten EM-Spiel der russischen Geschichte allerdings mussten sie auf ihre weißen Auswärtstrikots ausweichen. Denn die Niederlande besaß im Viertelfinale 2008 das Heimrecht und spielte in orangenen Trikots. Zentral auf der Vorderseite des Russlandtrikots war eine blaue Trikotnummer zu sehen, die von zwei Streifen der weiß-rot-blauen Nationalflagge eingerahmt wurde. Einziger weiterer farblicher Kontrastpunkt war der blaue Kragen – Hosen und Stutzen hingegen waren ebenfalls weiß. Russland spielte in den Auswärtstrikots begeisternden Angriffsfußball und warf den Favoriten mit 3:1 nach Verlängerung aus dem Turnier. Im Halbfinale gegen Spanien war dann allerdings Schluss.

Russia's Viktor Fayzulin links im weißen Russland-Trikot und Österreichs Marc Janko (R)in der EURo 2016 Qualifikation am 15.November 2014. AFP PHOTO / CHRISTIAN BRUNA

Russia’s Viktor Fayzulin links im weißen Russland-Trikot und Österreichs Marc Janko (R)in der EURo 2016 Qualifikation am 15.November 2014. AFP PHOTO / CHRISTIAN BRUNA

2012 scheiterte Russland am direkten Vergleich

Vier Jahre später konnte die russische Mannschaft nicht an die erfolgreiche EM zuvor anknüpfen. Dabei lag sie lange auf Kurs und hatte nach vier Punkten aus den ersten beiden Spielen alle Trümpfe in der Hand. Im entscheidenden Spiel gegen Griechenland konnte Russland dann sogar in den gewohnten roten Heimtrikots aufliefen. Diese besaßen als Besonderheit eine von links oben nach rechts unten verlaufende Schärpe in den Nationalfarben. Sämtliche andere Applikationen waren zudem in Gold. Geholfen hat das allerdings nicht. Mit einer 0:1-Niederlage schied Russland aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs in der Vorrunde aus.

Dsagojew und Pawljutschenko sind Russland Rekord-EM-Torschützen

Zwei russischen Spielern gelang es bisher drei Treffer in einer EM-Endrunde zu erzielen: Roman Pawljutschenko 2008 in Österreich und der Schweiz sowie Alan Dsagojew vier Jahre später in Polen und der Ukraine. Beide schnüren ihre Schuhe für russische Vereine: Pawljutschenko war lange in der englischen Premier League aktiv, spielt inzwischen aber bei FK Kuban Krasnodar, während Dsagojew seine bisherige Karriere bei ZSKA Moskau verbrachte. Theoretisch könnten die beiden auch bei der EM in Frankreich gemeinsam für das russische Team auflaufen. Die Wahl ihrer Rückennummern ist bei beiden eher ungewöhnlich: Dsagojew spielt mit der 17, Pawljutschenko mit der 19.

Russlands Mittelfeldspieler Alan Dzagoev im Kampf mit Moldawiens Abwehrspieler Alexandru Epureanu (R)am 12.October2014. AFP PHOTO/KIRILL KUDRYAVTSEV

Russlands Mittelfeldspieler Alan Dzagoev im Kampf mit Moldawiens Abwehrspieler Alexandru Epureanu (R)am 12.October2014. AFP PHOTO/KIRILL KUDRYAVTSEV

Mit dem Trainerwechsel kam der Erfolg

Nach der 0:1-Niederlage im Gruppenspiel gegen Österreich im Juni dieses Jahres begannen russische Fans Geld zu sammeln, um die Abfindung von Nationaltrainer Fabio Capello zu finanzieren. Tatsächlich wurde dieser wenig später durch Leonid Sluzki ersetzt – eine Maßnahme, die sich als durchschlagend erfolgreich erweisen sollte. Denn unter Sluzki gewann die russische Mannschaft die letzten vier Spiele. Darunter auch das direkte Duell gegen die schwedische Nationalmannschaft, die so noch überholt werden konnte. Der zweite Gruppenplatz reichte dann für die direkte EM-Qualifikation.

Russlands Dimitri Kombarov (R)und Österreichs Martin Harnik (L) in der EM 2016 Qualifikation. AFP PHOTO / CHRISTIAN BRUNA

Russlands Dimitri Kombarov (R)und Österreichs Martin Harnik (L) in der EM 2016 Qualifikation. AFP PHOTO / CHRISTIAN BRUNA

Trainer von Russland

Leonid Slutski ist der Trainer der russichen Nationalmannschaft. Alle EM 2016 Trainer.

CSKA Moscow head coach Leonid Slutsky attends a press conference on the eve of the UEFA Champions League group B match between VfL Wolfsburg and CSKA Moscow in Wolfsburg, on September 14, 2015. AFP PHOTO / TOBIAS SCHWARZ

CSKA Moscow head coach Leonid Slutsky attends a press conference on the eve of the UEFA Champions League group B match between VfL Wolfsburg and CSKA Moscow in Wolfsburg, on September 14, 2015. AFP PHOTO / TOBIAS SCHWARZ